Verbrenner vs. E-Auto
Wir ernten erstaunlich wenig Kritik für unser E-Auto und selbst Anfeindungen wg. Tesla oder Elon Musk hatten wir bislang keine. Stattdessen haben wir sogar schon viele interessante Gespräche geführt und auch skeptische Leute für den Elektroantrieb begeistern können. Aber offenbar gibt es viele, viele Leute, die an ihrem Öltimer kleben. Okay, ein vorhandenes Auto zu ersetzen, hat nur bedingt einen Sinn, aber bei einem geplanten Neukauf den Elektroantrieb kategorisch und vollkommen unreflektiert abzulehnen, nur weil man "es nicht mag" und es "ideologischer Mist" ist, zeugt von grenzenloser Dummheit. Dabei ist ein Elektromotor aus rein physikalischer Sicht die bessere Wahl. Warum? Nun:
Warum gilt der Elektroantrieb technisch als überlegen? Im Kern trifft hier ein System, das auf kontrollierten Verbrennungen basiert, auf eines, das die Kräfte von Magnetfeldern nutzt. Und genau dieser Unterschied macht sich in nahezu allen technischen Disziplinen bemerkbar.
Der vielleicht größte Vorteil des Elektromotors ist sein Wirkungsgrad. Während ein Verbrennungsmotor einen Großteil der eingesetzten Energie als Wärme verliert, wandelt ein Elektromotor den überwiegenden Teil direkt in Bewegung um. Ein moderner Verbrenner erreicht unter günstigen Bedingungen Wirkungsgrade von etwa 35 bis 40 Prozent. Mehr als die Hälfte der Energie verschwindet dagegen ungenutzt über Kühlsystem und Abgasanlage. Elektromotoren schaffen hingegen Wirkungsgrade von über 90 Prozent, da nur geringe Reibungsverluste und vergleichsweise wenig Abwärme entstehen.
Auch bei der Leistungsentfaltung zeigt sich ein grundlegender Unterschied. Ein Verbrennungsmotor muss zunächst eine bestimmte Drehzahl erreichen, bevor er sein volles Drehmoment bereitstellt. Deshalb sind mehrstufige Getriebe notwendig, um den Motor stets im optimalen Arbeitsbereich zu halten. Beim Elektromotor liegt das maximale Drehmoment dagegen bereits ab der ersten Umdrehung an. Die volle Kraft steht sofort zur Verfügung, was das spontane Ansprechverhalten erklärt und komplexe Schaltgetriebe weitgehend überflüssig macht.
Hinzu kommt ein weiterer Vorteil, den Verbrennungsmotoren prinzipbedingt nicht bieten können: die Rekuperation. Beim Bremsen eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor wird die Bewegungsenergie nahezu vollständig in Wärme umgewandelt und geht verloren. Ein Elektromotor kann dagegen beim Verzögern als Generator arbeiten. Dabei wird ein Teil der Bewegungsenergie zurückgewonnen und wieder in die Batterie eingespeist. Das erhöht die Effizienz, schont die Bremsanlage und kann die Reichweite spürbar verbessern. (Stichwort: Probleme beim TÜV wegen verrosteter Bremsen. Gerade beim Tesla kann man über die Rekuperation das Auto bis in den Stand abbremsen. Wenn man halbwegs vorausschauend fährt, kommt man OHNE (!) die Nutzung des Bremspedals klar.)
Auch bei der Fahrzeugkonstruktion eröffnet der Elektroantrieb neue Möglichkeiten. Elektromotoren sind vergleichsweise kompakt und lassen sich flexibel im Fahrzeug unterbringen, häufig sogar direkt an den Achsen. Da weder ein großer Motorblock noch ein Getriebetunnel oder eine Abgasanlage erforderlich sind, gewinnen Konstrukteure wertvollen Raum für Passagiere und Gepäck. Zusätzliche Stauräume, etwa ein Kofferraum unter der Fronthaube ("Frunk"), sind dadurch überhaupt erst möglich.
Betrachtet man ausschließlich die technischen Eigenschaften des Antriebs selbst, spricht daher vieles für den Elektromotor. Er arbeitet effizienter, liefert seine Kraft unmittelbarer, kann Energie zurückgewinnen und ermöglicht eine platzsparendere Fahrzeugarchitektur. In nahezu jeder rein technischen Disziplin hat der Elektroantrieb gegenüber dem klassischen Verbrennungsmotor die Nase vorn.
Gut, die Reichweite … Jeder Deutsche fährt bekanntlich täglich 500 bis 1500 Kilometer mit dem Auto, da hat es ein E-Auto natürlich schwer, das je nach Fahrstil und Nutzung der Zusatzaggregate (Heizung/Klima) nur 300 bis 600 km weit kommt. Ernsthaft: Ein Auto wird in Deutschland durchschnittlich maximal 40 km pro Tag bewegt, je nach Statistik fällt der Wert auch auf ca. 25 km pro Tag ab. 40 Kilometer! Natürlich gibt es Vielfahrer, die wirklich jeden Tag hunderte Kilometer zurücklegen müssen, da kann das mit der knapperen Reichweite durchaus umständlich werden, das will ich nicht leugnen – aber die Masse der Deutschen fährt nicht annähernd so viel, dass die Reichweite eines E-Autos, selbst eines Kleinwagens, nicht für den Alltag reicht. Und kommt mir jetzt nicht mit der einen Fahrt in den Urlaub im Jahr.
Ich liebe mein E-Auto und ich will nichts anderes mehr fahren!
Warum gilt der Elektroantrieb technisch als überlegen? Im Kern trifft hier ein System, das auf kontrollierten Verbrennungen basiert, auf eines, das die Kräfte von Magnetfeldern nutzt. Und genau dieser Unterschied macht sich in nahezu allen technischen Disziplinen bemerkbar.
Der vielleicht größte Vorteil des Elektromotors ist sein Wirkungsgrad. Während ein Verbrennungsmotor einen Großteil der eingesetzten Energie als Wärme verliert, wandelt ein Elektromotor den überwiegenden Teil direkt in Bewegung um. Ein moderner Verbrenner erreicht unter günstigen Bedingungen Wirkungsgrade von etwa 35 bis 40 Prozent. Mehr als die Hälfte der Energie verschwindet dagegen ungenutzt über Kühlsystem und Abgasanlage. Elektromotoren schaffen hingegen Wirkungsgrade von über 90 Prozent, da nur geringe Reibungsverluste und vergleichsweise wenig Abwärme entstehen.
Auch bei der Leistungsentfaltung zeigt sich ein grundlegender Unterschied. Ein Verbrennungsmotor muss zunächst eine bestimmte Drehzahl erreichen, bevor er sein volles Drehmoment bereitstellt. Deshalb sind mehrstufige Getriebe notwendig, um den Motor stets im optimalen Arbeitsbereich zu halten. Beim Elektromotor liegt das maximale Drehmoment dagegen bereits ab der ersten Umdrehung an. Die volle Kraft steht sofort zur Verfügung, was das spontane Ansprechverhalten erklärt und komplexe Schaltgetriebe weitgehend überflüssig macht.
Hinzu kommt ein weiterer Vorteil, den Verbrennungsmotoren prinzipbedingt nicht bieten können: die Rekuperation. Beim Bremsen eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor wird die Bewegungsenergie nahezu vollständig in Wärme umgewandelt und geht verloren. Ein Elektromotor kann dagegen beim Verzögern als Generator arbeiten. Dabei wird ein Teil der Bewegungsenergie zurückgewonnen und wieder in die Batterie eingespeist. Das erhöht die Effizienz, schont die Bremsanlage und kann die Reichweite spürbar verbessern. (Stichwort: Probleme beim TÜV wegen verrosteter Bremsen. Gerade beim Tesla kann man über die Rekuperation das Auto bis in den Stand abbremsen. Wenn man halbwegs vorausschauend fährt, kommt man OHNE (!) die Nutzung des Bremspedals klar.)
Auch bei der Fahrzeugkonstruktion eröffnet der Elektroantrieb neue Möglichkeiten. Elektromotoren sind vergleichsweise kompakt und lassen sich flexibel im Fahrzeug unterbringen, häufig sogar direkt an den Achsen. Da weder ein großer Motorblock noch ein Getriebetunnel oder eine Abgasanlage erforderlich sind, gewinnen Konstrukteure wertvollen Raum für Passagiere und Gepäck. Zusätzliche Stauräume, etwa ein Kofferraum unter der Fronthaube ("Frunk"), sind dadurch überhaupt erst möglich.
Betrachtet man ausschließlich die technischen Eigenschaften des Antriebs selbst, spricht daher vieles für den Elektromotor. Er arbeitet effizienter, liefert seine Kraft unmittelbarer, kann Energie zurückgewinnen und ermöglicht eine platzsparendere Fahrzeugarchitektur. In nahezu jeder rein technischen Disziplin hat der Elektroantrieb gegenüber dem klassischen Verbrennungsmotor die Nase vorn.
Gut, die Reichweite … Jeder Deutsche fährt bekanntlich täglich 500 bis 1500 Kilometer mit dem Auto, da hat es ein E-Auto natürlich schwer, das je nach Fahrstil und Nutzung der Zusatzaggregate (Heizung/Klima) nur 300 bis 600 km weit kommt. Ernsthaft: Ein Auto wird in Deutschland durchschnittlich maximal 40 km pro Tag bewegt, je nach Statistik fällt der Wert auch auf ca. 25 km pro Tag ab. 40 Kilometer! Natürlich gibt es Vielfahrer, die wirklich jeden Tag hunderte Kilometer zurücklegen müssen, da kann das mit der knapperen Reichweite durchaus umständlich werden, das will ich nicht leugnen – aber die Masse der Deutschen fährt nicht annähernd so viel, dass die Reichweite eines E-Autos, selbst eines Kleinwagens, nicht für den Alltag reicht. Und kommt mir jetzt nicht mit der einen Fahrt in den Urlaub im Jahr.
Ich liebe mein E-Auto und ich will nichts anderes mehr fahren!










